Sahne-Diät

Hand auf’s Herz – wollten Sie:

– nur ‚mal eben‘ Ihre Fettpölsterchen reduzieren – oder vielleicht doch e r s t einmal Ihre Leistungsfähigkeit verbessern?
– Ihrem Körper mit Eiweißpräparaten, Süßstoff oder Quellmitteln das berühmte X für’n U vormachen, oder lieber e r s t einmal damit anfangen, grundsätzlich und langfristig Ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten verändern?                                                                                                                                                – etwa gleich ‚Weltmeister werden‘ – oder vielleicht doch e r s t einmal an Ihrer Fitness arbeiten?

Und jetzt mal im Ernst: Glauben Sie, das geht mal „eben so“ – quasi „über Nacht“?
Also doch erst einmal sich selbst fit machen, die Leistung, hier:  Ihren Stoffwechsel verbessern, ok?

Herzlichen Glückwunsch, denn: Sie sind hier richtig!

Folgende Gedanken bilden die Grundlage der heutigen, inzwischen x-fach bewährten Form der (Schlag-) SAHNE-DIÄT:

1. Wie werden Sie eher fit: Mit viel Kraft odermit  viel Ausdauer?

2. Wie bleiben Sie besser fit, mit viel Kraft oder mit viel Ausdauer?

3.  Einmal anders herum: Um (Ausdauer-) Sport zu treiben – sollten Sie da nicht e r s t ein optimiertes Gewicht und einen guten Stoffwechsel haben, alleine schon, um möglichen Schäden durch den Sport wirkungsvoll vorzubeugen?

Die SAHNE-DIÄT wurde erstmals Ende des 20.Jhdts veröffentlicht. Sie ist das Ergebnis von Beobachtungen an meiner ältesten Tochter, die als Frühgeburt auf die Welt kam, an Leistungs-und Berufssportlern und – natürlich – an mir selbst.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass bei (späteren) Recherchen im Internet heraus kam, dass deutsche Internisten bereits vor über achtzig Jahren über den Wert von Sahne zumindest bei der Behandlung von Gallenblasen- und Gallenwegsentzündungen erkannt und darüber auch einige Versuche veröffentlicht wurden. Hingegen konnte erst jetzt der Wert von Milchfett in seiner geschlagenen Form erforscht und für eine Reihe von Anwendungen als nützlich erkannt werden.

Zusammenfassung:

Zuerst gilt es, eine gute Ausdauer zu entwickeln und d a n n  Kraft und Technik zu schulen.
Hierfür ist die Sahne-Diät prädestiniert, verbessert sie doch die Fähigkeit, Fett – d.h.  Körperfett – im Stoffwechsel in Energie umzuwandeln, seine  überschüssigen Pfunde zu verringern und: dabei seinen Körper v o n   i n n e n heraus zu pflegen.

Wichtig ist für Sie zu verstehen, dass wenn Sehnen, Bänder und Gelenke mit zu hohem Gewicht, zu viel Kraft oder zu häufig ‚trainiert‘ werden, Sie vor allem deren verfrühten und sicheren Verschleiß beschleunigen!
Das glauben Sie nicht? Dann fragen Sie einfach mal bei Dauerläufern der ersten Jogging-Ära (80er) nach; befragen Sie zu ihren Schäden an Knie, Hüfte und Lendenwirbelsäule. Dann entscheiden Sie, ob Sie auch solche Schäden in gerade einmal 5, 10 oder 15 Jahren beim Kampf um ein paar Pfunde bzw. bessere Fitness riskieren wollen.

DESHALB: Optimieren Sie <erst> Stoffwechsel und Gewicht und beginnen <dann> mit dem Sport Ihrer Wahl.

Die Sahne-Diät ist das beste Mittel zur Verbesserung Ihres Fettstoffwechsels, zur gezielten Gewichtsoptimierung und zur Stärkung Ihrer Verdauungsorgane. Lassen Sie sich durch diesen knapp 10-tägigen Prozess begleiten, beginnen Sie langsam mit gezielten Körperübungen und erleben Sie bereits nach sehr kurzer Zeit (ca. 3 Tagen) das beglückende Gefühl, Schritt für Schritt wieder Herr der eigenen Körperfunktionenzu  werden.

Und bitte beachten:   Hierbei geht es nicht um: „Herr Doktor, was kann ich essen, dass ich abnehme?!?“ Auchnicht darum, die Sahne-Diät als Dauer-Kost oder für Experimente auf eigene Faust anzupreisen. Dringend wird empfohlen, die Diät unter Aufsicht eines in ihrer Anwendung erfahrenen Therapeuten durchzuführen, der gegen verhältnismäßig kleines Entgelt Ihre großen Fortschritte betreut.

Nähere Info hierzu erteilt: info@biomac.biz 
Es folgt eine Schilderung von Jo Spindler, Triathlon-Profi und Coach:

‚Ich nutze die Sahne Diät schon relativ lange und habe mit dieser Stoffwechselumstellung 5 Langdistanzen gewonnen.

Ich mache meine Leistungstests bei STAPS. Dort können sie die VO2max und die Laktatbildungsrate getrennt bestimmen und aus diesen beiden Werten die Schwellenleistung berechnen. Wir haben den Einfluss der Ernährung eher zufällig bei einigen dieser Tests festgestellt: Der Test nach der Sahne Diät führte zu einer signifikant erniedrigten Laktatbildungsrate, bei gleichbleibender VO2max – was zu einer geringfügigen Leistungssteigerung an der ANS führte, aber zu einer signifikanten Leistungssteigerung im Steady-State (Übergang G1/G2 bzw.. Ironman-Intensität – oder in anderen Worten, man kann einen höheren %-Satz der Schwellenleistung über lange Dauer ausschöpfen) !

In einer anderen Saison haben wir versucht, die Leistung über die VO2max zu verbessern. Durch das dafür notwendige sehr intensive Training habe ich notgedrungen etwas mehr Kohlenhydrate gegessen, gerade auch vor den Einheiten. Im darauf folgenden Test war die VO2max tatsächlich verbessert (69 auf 74 ml/min/kg) allerdings gleichzeitig auch die Laktatbildungsrate deutlich erhöht. Der Zugewinn an Leistung durch die erhöhte VO2max wurde durch die Verschlechterung der Laktatbildungsrate eliminiert, sodass die Schwellenleistung im Vergleich zum Test vor der Trainingsperiode gleich geblieben ist – ABER die Leistungsfähigkeit im Steady-State signifikant erniedrigt war.
Praktisch hatte das zur Folge, dass ich bei längeren Ausfahrten schon nach 2h KH substituieren musste, wohingegen ich nach einer 2-wöchigen Erholungsphase nach der Sahne-Diät harte Koppeltrainings mit 4h IRONMAN-Tempo und 25km Lauf (4:00 min/km) locker mit nur 1 Flasche (750ml) Wasser absolvieren konnte.
Ich bin kein Sportwissenschaftler, sondern Sportler, und daher nicht so sehr an Zahlen interessiert als vielmehr an Leistungen und Ergebnissen. Ich habe seitdem keinen Leistungstest mehr gemacht, sondern meine Fitness mehr an meinem KH-Bedarf bei langen, intensiven Einheiten gemessen (und dem Quotienten Durchschnittsleistung/Durchschnittstempo). Grundsätzlich ist es kein Problem, 6h am Tag qualitativ hochwertig zu trainieren mit einer Diät von Sahne, Früchten, Nüssen und Käse (was etwa einer KH-Aufnahme von 60-120g/Tag entspricht) – VORAUSGESETZT man hat zuvor die Stoffwechselumstellung korrekt durchgeführt.
Leistungen über die Langdistanz sind gerade im Profibereich immer (Fett-)Stoffwechsel-limitiert, nie Fitness-limitiert. Insofern wird immer der Athlet mit dem besseren Fettstoffwechsel die Nase vorn haben, weil er einfach länger schnell kann. :-))
Wenn dein Trainer vor der KH-Reduktion bzw.. SAHNE DIÄT warnt, um das Training nicht zu gefährden, dann trainiert er fitness– nicht stoffwechselorientiert und verfehlt damit das eigentlich leistungsentscheidende Kriterium auf der Langdistanz. Wirkliches Langdistanztraining muss stoffwechselorientiert sein und schaut damit ganz anders aus, als man es in allen Trainingsratgebern oder Triathlon-Magazinen lesen kann.
Was die WK-Ernährung selbst betrifft, so habe ich Götz‘ Vorschlag, (nahezu) völlig auf KH’s zu verzichten, noch nicht ausprobiert.Jedoch nehme ich während des WK’s keine feste Nahrung zu mir und höchstens 1-2 Gels. Der Rest ist Wasser und eine KH-Lösung. Pasta-Parties am Tag vor dem WK sind fatal, weil dann die ganzen halb-verdauten KHs irgendwo im Intermediärstoffwechsel herumschwirren, wo sie keinem helfen und man bloß furchtbar aufgedunsen und träge ist und beim Schwimmen Magenprobleme bekommt.
Letztendlich helfen Zahlen wenig; was zählt ist die praktische Erfahrung und das Ergebnis am Ende.
Daher würde ich dir raten, es einfach auszuprobieren und deinen Körper sprechen zu lassen.

(Mit freundlicher Genehmigung von Jo Spindler (http://www.jospindler.com), 5-facher IRON-Distanz Sieger)

DISCLAIMER
Die hier beschriebene Sahne-Kur ersetzt weder bei akuten noch bei chronischen Erkrankungen den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker.               Sie versteht sich n i c h t als Therapie, sondern als zeitlich begrenztes Stoffwechseltraining, also n i c h t als Heilmittel!

Rein vorsorglich verweigert der Autor an dieser Stelle jegliche Haftung für etwaige Schäden, die vor, während oder nach Durchführung der hier geschilderten Maßnahme ‚auf-eigene-Faust‘ auftreten könnten.